Autor: Dr. K. Müller-Beck, Vorsitzender Deutsche Rasengesellschaft DRG
Während der WM in 2006 hatten sich die verantwortlichen Greenkeeper der Stadien bei zwei Workshops erstmalig zum Gedankenaustausch getroffen. Auf Grund dieser guten Erfahrung entwickelten einige Greenkeeper die Idee zum regelmäßigen Meinungsaustausch in Verbindung mit fachlicher Weiterbildung.
Auf Initiative der Greenkeeper Mathias Eichner aus Leipzig und Ronald Esser aus Frankfurt, trafen
sich am 20.03.2007 über 20 Greenkeeper der 1. und 2. Bundesliga in der Commerzbank Arena in
Frankfurt, um über eine mögliche Organisationsform der Greenkeeper zu sprechen.
Bei der Frage nach einer geeigneten bestehenden Organisation für Rasenfragen hatte man beim
Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) und bei der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) angefragt. Nach
kurzen Erläuterungen zu den Verbänden entschied man sich nach einer regen Diskussion
einstimmig für die DRG als zukünftige Plattform für die Interessen-Vertretung der „Stadion-Greenkeeper“.
Ein wichtiges Ziel der Greenkeeper ist es, sinnvolle Qualitätskriterien für Rasenflächen
zu definieren und das Pflegemanagement im Sinne eines technisch einwandfreien Spielbelages zu optimieren.
So soll einerseits der Gedankenaustausch unter den Stadion-Greenkeepern intensiviert werden
und andererseits das „Know how“ aus der Mitgliedschaft der Rasengesellschaft genutzt
werden.

Erstes Meeting der Stadion-Greenkeeper in der Commerzbank Arena in Frankfurt.
Gründung einer Interessensgruppe im Sinne der Optimierung des Pflegemanagements von Stadionrasen.
Zur offiziellen Einbindung der Stadion-Greenkeeper in die Deutsche Rasengesellschaft hatte der DRG-Vorstand nach § 9 der DRG-Satzung in der Jahresmitgliederversammlung am 08.05.2007 den Vorschlag zur Bildung eines Beirates aus dieser Mitgliedergruppe unterbreitet.
Der DRG-Vorsitzende, Dr. K. Müller-Beck, machte deutlich, dass zur aktiven Arbeit mit den
Stadion-Greenkeepern die Artikulierung und Beschreibung der speziellen Aufgaben und Anforderungen
besonders wichtig sei.
Dem Vorschlag des DRG-Vorstandes, die Herren Mathias Eichner, Zentralstadion Leipzig und
Ronald Esser, Commerzbank Arena Frankfurt zunächst für eine befristete Zeit von einem
Jahr als Beiräte zu bestimmen, folgte die Mitgliederversammlung einstimmig.
Der Aufgabenbereich umfasst den Informationsaustausch und die Kontaktpflege mit dem DRG-Vorstand sowie die Vorbereitung von Sonderaktivitäten im Bedarfsfall.
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