Autor: Dr. Klaus Müller-Beck, DRG Vorsitzender und ETS-Board of Directors
Die Reise nach Gent in Belgien war in jedem Falle lohnenswert; denn das Angebot der ETS (European Turfgrass Society) mit dem 2. Field Day war sehr überzeugend.
Ein Kernthema der ETS-Field Days zeigte sich in der Bearbeitung und Definition von geeigneten Rasentragschichten für den Strapazierrasen. Anforderungsprofile und die Möglichkeiten zur Optimierung von sandreichen Rasentragschichten beschäftigt seit vielen Jahren sowohl Wissenschaftler als auch die Praktiker des Sportplatzbaues.
Zur Frage der Bodenverbesserung von Tragschichten hatte Prof. Dr. Donald Gabriels, von der Universität Gent und Organisator der Veranstaltung, eigens einen neuen Versuch mit verschiedenen Varianten anlegen lassen. Sowohl in verschieden Vorträgen als auch bei der Demonstration im Versuchsfeld konnten die Varianten im Hinblick auf Wurzelentwicklung und Wasserdurchlässigkeit durchaus überzeugen.
![]() Präsentation und Erläuterungen zu vielfältigen Untersuchungs- und Messverfahren zur Qualitätsbestimmung auf den Versuchsparzellen der Universität Gent. Fotos: K.G. Müller-Beck |
![]() Messung des Rückprallverhaltens eines Fußballs in Abhängigkeit von Bodenaufbau und Rasenqualität. |
An den verschiedenen Standorten in Europa wird an der Möglichkeit zur Optimierung der Spielbedingungen für den Rasensport gearbeitet. So konnte beispielsweise
Dr. Stephen Baker über seine Erfahrungen bei der fachlichen Betreuung der Rasenplätze in Südafrika während der WM 2010 berichten. Dr. Filippo Lulli erläuterte ein breites Spektrum der Untersuchungsparameter zur Bestimmung der Eignung von Rasenbelägen.
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![]() Quelle: www.etsfielddays2011.ugent.be/10%20CeRTES.pdf |
Interessierte Rasenfachleute finden weitere Vortragsthemen und Handouts unter folgendem Link: www.etsfielddays2011.ugent.be/programme.htm
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