Autor: Dr. Klaus G. Müller-Beck, Vorsitzender Deutsche Rasengesellschaft, Bonn
Die Frage nach der Laubbeseitigung auf Rasenflächen lässt sich durchaus eindeutig beantworten. Dabei geht es nicht um einzelne Blättchen, die vom Winde verweht werden, sondern um den Laubfall ganzer Bäume wie beispielsweise Magnolien- oder Haselnussbaum im Garten. Als „Ganzjahreskultur“ benötigt der Rasen Licht, damit das Blattgrün erhalten bleibt. Deckt man den Rasen mit Laubblättern oder einer Folie ab, so vergilben die Gräser, sie „vergeilen“ und sterben ab. Bei einer dichten Blätterabdeckung wird der Rasen also lückig und es entstehen komplette Kahlstellen.
Unter den Laubblättern entwickelt sich aber auch ein feucht-warmes Kleinklima, das die Gräser besonders anfällig für Pilzerkrankungen (z.B. Schneeschimmel) macht. Auch deshalb sollte das Laub regelmäßig entfernt werden. Geschieht dies mit einem Laubgebläse, so werden die Halme dabei zusätzlich abgetrocknet, damit verringert sich eine mögliche Pilzinfektion des Rasens.

Sofern der Rasenmäher bereits für die Überwinterung gereinigt wurde, eignet sich der Federrechen zur letzten Laubentfernung vor dem Winter.
« zurück
Archiv-Meldungen:
Ältere Meldungen finden Sie in unserer Rubrik "Aktuelles".
Archiv öffnen