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Auszeichnung der Sieger beim DFL-Award
„Pitch of The Year 2016/17

Greenkeeper Meeting in der Allianz Arena München

Autor: Dr. Klaus Müller-Beck, Ehrenmitglied Deutsche Rasengesellschaft e.V.

 

Auf Einladung der DFL trafen sich am 5. und 6. September die Stadion-Greenkeeper der Bundesliga und 2. Bundesliga zu ihrem jährlichen Meeting, um den Wissenstransfer bezüglich Pflegemanagement von Strapazierrasen zu fördern. Im Rahmen dieses 10. Informationstreffens für Greenkeeper wurden in der Allianz Arena die Gewinner des Awards „Pitch of the Year“ geehrt. Die Auszeichnung der Gewinner nahmen Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußball-Angelegenheiten & Fans sowie Mitglied der Geschäftsleitung und Dr. Harald Nonn, Vorsitzender des Deutsche Rasengesellschaft e.V., vor.

Die Auszeichnung für exzellente Qualität der Spielfelder in der Saison 2016/17 ging in der Bundesliga an Borussia Dortmund mit dem SIGNAL IDUNA PARK sowie an den VfB Stuttgart mit der Mercedes-Benz Arena, der in der vergangenen Spielzeit noch in der 2. Bundesliga spielte.

 

Siegerteam Pitch oft he Year 2016/17 für die Bundesliga: Borussia Dortmund mit dem SIGNAL IDUNA PARK.
Abb.1: Siegerteam Pitch oft he Year 2016/17 für die Bundesliga: Borussia Dortmund mit dem SIGNAL IDUNA PARK. Dr. Harald Nonn, DRG, GK Robin Lambert, GK Sascha Gambalat, Ansgar Schwenken, DFL (Foto: Bernd Ducke)

 

Siegerteam Pitch oft he Year 2016/17 für die 2. Bundesliga: VfB Stuttgart mit der Mercedes-Benz Arena.
Abb.2: Siegerteam Pitch oft he Year 2016/17 für die 2. Bundesliga: VfB Stuttgart mit der Mercedes-Benz Arena. Dr. Harald Nonn, DRG, HGK Ralf Wagner, GK Konstantin Lajer, Ansgar Schwenken, DFL (Foto: Bernd Ducke)

 

Die Platzierungen der Top-Drei Plätze für die Saison 2016/17:

Bundesliga

  1. Borussia Dortmund mit dem SIGNAL IDUNA PARK,
  2. VfL Wolfsburg mit der VOLKSWAGEN ARENA,
  3. RasenBallsport Leipzig mit der Red Bull Arena.

2. Bundesliga

  1. VfB Stuttgart mit der Mercedes-Benz Arena,
  2. 1. FC Heidenheim mit der Voith-Arena,
  3. VfL Bochum 1848 mit dem Vonovia Ruhrstadion

Die Auszeichnungen wurden zum vierten Mal vergeben. Die Bewertung durch die dreiköpfige Fachjury aus Mitgliedern der Deutschen Rasengesellschaft (DRG e.V.) basiert auf den drei Blöcken Bewertungssystem Sport, Jurybewertung Messdaten und Benotung sowie Eigenprüfung Stadion-Greenkeeping. Beim Bewertungssystem Sport geben nach jedem Spiel der Bundesliga und 2. Bundesliga die Kapitäne beider Clubs und der Schiedsrichter ihr Urteil über den Zustand des Spielfeldes auf einer Skala zwischen 1 (schlecht) und 5 (exzellent) ab. Die Addition des Notendurchschnitts pro Spiel ergibt eine Punkttabelle, die zur Teilnahme an der Jury-Bewertung zum Ende der Saison berechtigt.

 

Auszeichnung der Sieger beim DFL-Award
Abb.3: Ansgar Schwenken (links) als Vertreter der DFL und Dr. Harald Nonn (rechts) von der Deutschen Rasengesellschaft e.V. mit den Siegern der „Pitch of the Year“-Awards, Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg, RasenBallsport Leipzig, VfB Stuttgart, 1. FC Heidenheim 1846 und VfL Bochum 1848. (Foto: DFL)

Glückwunsch an die Teams

Die Deutsche Rasengesellschaft e.V. gratuliert den ausgezeichneten Teams und ermuntert alle Beteiligten weiterhin das hohe Qualitäts-Niveau beim Stadionrasen zu erhalten und zu optimieren. Bei steigenden Anforderungen durch den Spielbetrieb kommt es darauf an, die Möglichkeiten auszuschöpfen. So sind heute moderne Stadion-Arenen standardmäßig mit Bodenheizung und Beregnungsanlagen ausgestattet. Zum Ausgleich von Lichtmangel für den Rasen, verursacht durch die baulichen Einrichtungen, werden verstärkt künstliche Beleuchtungs-Einheiten eingesetzt, wobei die ersten Erfahrungen mit LED-Einheiten gesammelt werden.
Als aktueller Trend werden derzeit unterschiedliche Varianten zur Armierung der Rasentragschicht in Form von Hybridrasen-Systemen genutzt. Top aktuell in der Saison 2017/18 arbeiten einige Greenkeeper zur Vorbeugung von Rasenkrankheiten, mit der gezielten UVC-Belichtung des Rasens.

Vor diesem Hintergrund sind Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zum Know-how-Austausch von großer Bedeutung. Aber auch der Forschungsbedarf zur Unterstützung der Beratung bei den aufkommenden Fragen zur Pflege ist nicht unerheblich, wie die Veranstaltung in München zeigte.

Quelle: DFL

 

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